Laufen in Charlottenburg

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Charlottenburg ist und wird immer meine große Liebe sein. Dieser Stadtteil ist für mich definitiv der, der für Läufer, Outdoorsportler und Naturliebhaber mit Abstand die höchste Lebensqualität in ganz Berlin verspricht. Nicht nur Spreeufer und Havelstrände, das Olympiastadion, die Nähe zum Grunewald, und die schnelle Verbindung zu unzähligen Laufrevieren und Radstrecken in Brandenburg, sondern auch der Bezirk an sich hat sportlich einiges zu bieten.

Wenn ich direkt vor der Haustür loslaufe, zieht es mich entweder zum Traillaufen in den nahen Grunewald, dem hier: ein eigenes Dossier gewidmet ist, auf einen Genusslauf durch den Kiez oder zum Tempotraining in den Schlosspark.

Das Schloss hatte von Beginn an eine ganz besondere Bedeutung für mich, denn die Ähnlichkeit zu dem, mir sehr vertrauten Schloss in meiner Studienstadt Karlsruhe hat mir sofort ein wahnsinniges Gefühl von Zuhause gegeben.

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Aber auch läuferisch habe ich den Park, rund drei Kilometer von meiner Wohnung entfernt durchaus schätzen gelernt. Eine wunderschöne Laufstrecke startet praktisch direkt vor meiner Haustüre auf der S-Bahn-Brücke Wiesendamm kurz vorm Spandauer Damm, von der aus man über einen recht steilen Abgang direkten Zugang zum Spreeufer hat. Von dort geht es relativ eben und im Sommer fast durchgehend schattig an der Spree entlang bis in den Schlosspark.

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Die Strecke ist eine meiner liebsten Tempostrecken, super flach und meistens überraschend menschenleer. Im Hochsommer war die Strecke außerdem häufig meine einzige Persepektive, wenn laufen früh morgens nicht möglich war. Die Spree bietet auf den ersten Kilometern immer wieder Möglichkeiten zur Abkühlung und im Schlosspark spenden große, dichte Laubbäume Schatten und einige Rasensprenger zusätzliche Erfrischung.

Vom Wiesendamm bis zum ersten Schritt im Schlosspark sind es rund 4,5 Kilometer, eine Runde im Park je nach Route zwischen weiteren zwei und drei. Wer zurück in den Kiez laufen möchte, sollte auf dem Spandauer Damm in Richtung Spandau kurz nach der S-Bahn-Brücke links auf Soorstraße oder Ahornallee abbiegen und auf der Ahorn-, Eichen- oder Akazienallee zurück laufen, um der prallen Sonne, dem Straßenlärm und dem Menschenauflauf auf dem Damm zu entkommen.

 

Wer auf der anderen Seite von Kaiserdamm und Bismarkstraße laufen möchte und Lust hat, sich einmal im Leben wie einer der Größen des Sports zu fühlen, startet am besten am Steubenplatz („Gut zu erreichen mit der U2 Richtung Ruhleben, Station Neu-Westend2). Von dort geht´s über die Olympische Straße auf direktem Weg zum Olympischen Platz und rein in den Olympiapark. Der Park ist tagsüber für Fußgänger und Radfahrer in der Regel geöffnet. Einfach an den Schranken vorbeilaufen und dem Sicherheitspersonal nett zulächeln. So eindrucksvoll die Atmosphäre auch ist, ich meide den Park unter der Woche abends und am Wochenende meist ganztags, denn dann ist das Gelände durch zahlreiche Vereinstrainings und Sportveranstaltungen meist zugeparkt und hoffnungslos überfüllt.

Vor allem vormittags ist der Park aber definitiv einen Besuch wert.

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