Laufen in Mitte

28751893_625095794502986_8167137684964245504_n

Laufen im wohl bekanntesten Bezirk der Hauptstadt ist vor allem eins: Jeden Tag anders.

Ich habe in Mitte in neun Monaten, nicht nur auf Laufrunden, von Vollsperrungen über Fanmeilen und Großeinsätze der Polizei bis hin zu qualmenden Bahnhöfen fast alles erlebt.

Dieser, nicht immer positiven Ereignissen und einem üblicherweise sehr hohen Touristenaufkommen sei Dank, war ich ehrlicherweise nur in meinen ersten Monaten in Berlin regelmäßig läuferisch in Mitte unterwegs. Damals ging es mir bei meinen Laufrunden vor allem darum, mein neues Zuhause zu erkunden und Mitte hat da natürlich einiges zu bieten.

Wenn man dauerhaft in der Großstadt läuft, an einem der Hauptverkehrnotenpunkte arbeitet und jeden Tag mit dem Rad die komplette Stadtmitte durchkreuzt, ist es wahrscheinlich nur natürlich, zum sporteln in ruhigere Gegenden auszuweichen.

Tiergarten

Für Touristen, oder Neuberliner, die sich die Stadt erlaufen möchten, habe ich deshalb eine Route zusammengestellt, die viele der bekanntesten und sehenswertesten Plätze im Kiez kreuzt.

Startpunkt ist nicht direkt in Mitte, sondern in Tiergarten, dem angrenzenden Kiez, der aber genau wie Wedding zum Bezirk Mitte gehört. Die S-Bahnstation Tiergarten bietet nicht nur einen fantastischen Blick auf die Siegessäule, sondern auch unmittelbaren Zugang zum großen Tiergarten. Ich empflehle, auf der rechten Straßenseite der Straße des 17. Juni durch den Park Richtung Siegessäule zu laufen und die Straßenseite erst a Kreisverkehr der Siegessäule zu wechseln. Von dort geht es weiter auf dem Spreeweg, vorbei am Englischen Garten und am Schloss Bellevue, das nach wenigen hundert Metern linksseitig zu sehen ist. Un mittelbar der Spreebrück biege ich rechts auf die kleine Uferpromenade ab und laufe dort, bei schöne Wetter gemeinsam mit sehr vielen Touristen, am Fluss entlang, vorbei am Haus der Kulturen der Welt und biege vor dem Bundeskanzleramt Richtung Bundestag ab. Auf gerader Strecke geht es an der U-Bahn-Station vorbei und sobald die Spree wieder ins Sichtfeld gerät nach rechts Richtung Unter den Linden und Bradenburger Tor. Wer, wie ich versucht, allzu große Menschenmassen zu meiden, bleibt auf der rechten Straßenseite und nimmt in Kauf, das Denkmal für die ermordeten Juden nur über die Straße aus der Ferne wahrzunehmen.

Die Strecke führt bis zum Potsdamer Platz, wo ich die Straßenseite wechsle und weiter geradeaus laufe, bis ich links auf die Niederkirchnerstraße und meinen Lauf mit einem kleinen Sprint bis zum Checkpoint Charlie beende. Ich empfehle, ein wenig Zeit zu investieren, um sich dort die Überbleibsel der Berliner Mauer zu Gemüte zu führen und dann die U6 zum Bahnhof Friedrichstraße nehmen, um von dort weitere Erkundungstouren vorzunehmen, oder zum verdienten Mittagessen aufzubrechen.

Laufen in Mitte

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s