Lieblingsfutter … Bohnencurry

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Der Sommer ist fast vorbei. Zwischen vielen kalten und verregneten Stunden scheint zwar noch ab und zu die Sonne zwischen den Wolken hindurch, trotzdem ist der nahende Herbst nicht zu ignorieren.

Um den Sommer zumindest mental noch ein bisschen zu erhalten und erste Anflüge einer Winterdepression schon im Keim zu ersticken, hole ich mir das Urlaubsgefühl auf den Tisch.

Auch wenn die typischen Geschmäcker fernländischer Gerichte in der eigenen Küche nie hundertprozentig authentisch sein werden, liebe ich es, mich an Currys, Ramen, Wokpfannen, Baba Ganoush und Co. zu versuchen. Denn einerseits fehlen zwar häufig bestimmte Zutaten, Gewürzmischungen oder schlicht Fähigkeiten und Erfahrung, aber andererseits kann man die Gerichte beim selbstkochen an den eigenen Geschmack und die eigenen Vorlieben anpassen.

So sehr ich auch klassische Tofu-, Gemüse- oder Kichererbsen-Currys beim Thai meines Vertrauens liebe, am liebsten ist mir immernoch meine selbst gekochte Variante mit weißen Bohnen, Brechbohnen und Brokkoli.

What you need.

Naturreis (Für 2 Portionen etwa 200g-250g Trockengewicht)

Zwiebeln und Knoblauch. Rote Currypaste. Currygewürzmischung. Kurkuma.

Karotten. Brokkoli. Brechbohnen. Weiße Bohnen (selbst eingekocht).

100ml Kokosmilch (Die cremige, aus der Dose oder den kleinen Tetrapacks)

Tamari oder Sojasoße. Zitronenthymian und Petersilie.

Hint. Hint.

Ich liebe Naturreis, aber das ist natürlich geschmackssache und Thai-Jasminreis ist auf jeden Fall die authentischere Variante. Ebenso verhält es sich bei der Currypaste. Die gibt es von scharf bis mild und für Veganer auch auch ohne Garnelenpaste und Fischsoße.

Zitronenthymian ist in asiatischen Gerichten mein absoluter heiliger Gral. Zu kaufen gibt es ihn in vielen Asiasupermärkten oder im Biomarkt im Töpfchen für den Balkon oder die Fensterbank.

What to do.

Der Reis wird gut abgespült, mit der doppelten Menge Salzwasser aufgekocht und zum ausquellen zugedeckt auf der noch heißen Herdplatte abgestellt. Naturreis ist da etwas anspruchsvoller. Ich lasse ihn meist auf geringer Hitze weiter köcheln und rühre ihn regelmäßig um.

Die Zwiebeln und den Knoblauch schneide ich in kleine Würfel und brate sie in Kokosöl oder in einer gut beschichteten Pfanne an, bis beides leicht gebräunt ist.

Währenddessen schneide ich die Karotten in Scheiben, drittle die Brechbohnen, teile den Brokkoli in kleine Röschen und gebe alles in die Pfanne. Nachdem alles unter Rühren kurz angebraten wurde, gieße ich ca. 200ml Gemüsebrühe oder Salzwasser an und koche das Gemüde fast gar. Anschließend füge ich die gekochten weißen Bohnen, die Kokosmilch, Currypaste und die Gewürze hinzu und lasse alles nochmal aufkochen.

Das Curry wird mit Tamari oder Sojasoße abgeschmeckt und mit gehackter Petersilie und Zitronenthymian mit dem Reis serviert.

 

 

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