HOW NOT TO DIE: Schoko – Erdnuss – Sofbaked – Cookies

Wer sich vorwiegend pflanzlich ernährt und sich ein wenig mit gesunder Ernährung auseinandersetzt, wird früher oder später zwangsläufig über DIE Veganerbibel (in diesem Zusammenhang ist das allerdings wirklich nur positiv zu verstehen) stolpern.

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In „HOW NOT TO DIE“ zeigt der amerikanische Arzt Dr. Michael Greger nicht nur die gesundheitlichen Nachteile des Konsums tierischer Produkte und die daraus resultierenden gesundheitlichen Schäden, sondern erklärt auf extrem wissenschaftlich fundierter Grundlage die Basics einer pflanzlichen Ernährung für eine optimale Versorgung mit allen notwendigen Nährstoffen, Vitaminen und Spurenelementen.

Besonders praxisnah an „HOW NOT TO DIE“ ist außerdem die Darstellung von insgesamt Lebensmitteln und Lebensmittelgruppen, die zusätzlich zu ihrem grundsätzlichen gesundheitlichen Mehrwert für den Menschen außerdem nachweislich der Prävention einiger der 50 schwerwiegendsten und tödlichsten Krankheiten unserer modernen Gesellschaft.

Ich möchte gar nicht versuchen, den Inhalt dieses großartigen Werks zusammenzufassen, denn ich empfehle wirklich JEDEM und JEDER sich das Buch selbst zu Gemüte zu führen (und mehr Brokkoli zu essen).

Brokkoli esse ich wahrscheinlich tatsächlich mahr als ausreichend. Leider geht mir das nicht mit all den Lebensmitteln und Lebensmittelgruppen, die Dr. Greger als Bestandteil der täglichen Ernährung empfielt. Kurz und kanpp zusammengefasst sind das:

Leinsamen, Beerenfrüchte, Kräuter und Gewürze (allen voran Kurkuma), Kreuzblütler (Brokkoli, Blumenkohl, Rettiche usw.), Leinsamen geschrotet, Nüsse, Samen und Kerne, Hülsenfrüchte, Vollkorngetreide

Und obwohl ich mich im Großen und Ganzen schon recht gesund, abwechslungsreich und vollwertig ernähre, muss ich zugeben, dass es mir nicht immer leicht fällt wirklich jeden Tag die ausreichende Menge jeder der empfohlenen Lebensmittelgruppen zu mir zu nehmen.

Natürlich ist die Verteilung, wie Alles, vor allem in Sachen Ernährung sehr individuell. Ich persönlich habe herausgefunden, dass die Punkte Vollkorngetreide, Beeren, Nüsse, Samen und Kerne, Kräuter und Gewürze sowie Kreuzblütler mit überhaupt keine Probleme breiten, während ich bei geschroteten Leinsamen und (obwohl ich wirklich eine Menge Sojajoghurt konsumiere) nicht immer auf die empfohlene Tagesdosis komme.

Um da ein bisschen nachzubessern und dazu möglichst auch einige der übrigen Lebensmittel in meinen Alltag zu integrieren, habe ich (als bekennendes Süßmaul) an einem Snack getüftelt, den ich gerne mag, sehr einfach mitnehmen kann und in größeren Mengen vorbereiten kann.

So, I proudly present: Den „HOW NOT TO DIE“ Erdnuss – Schoko – Cookie 

What you need.

300ml Sojadrink. 250g gekochte Kidneybohnen. 30g. geschrotete Leinsamen.

200g Xylit oder ein anderes Süßungsmittel (Dattelsirup, Agavendicksaft).

2TL Kurkumapulver. 50g Kakao, stark entölt. 100g Erdnussmus.

1 TL Salz. 1/2 Päckchen Backpulver. 100g Zartbitterschokolade.

50g geröstete und gesalzene Erdnüsse. 100g Cashewkerne. 2 sehr reife Bananen.

Hint. Hint.

Xylit oder Birkenzucker ist ein Zuckeralkohol, der nicht nur super gut für die Zähne ist, sondern auch den Blutzucker kaum beeinflusst.

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What to do.

Die Kidneybohnen spüle ich gründlich ab, gebe sie mit dem Sojadrink und dem Erdnussmus in einen Mixer und verarbeite alles zu einer cremigen Flüssigkeit. Wer möchte, kann auch die Bananen schon mitpürieren, ich persönlich mag es aber sehr gerne, wenn man später beim Snacken auf ein süßes, matschiges Bananenstück trifft, schneide sie daher nur in kleine Stücke und hebe sie später unter den Teig.

Denn mische ich in einer Schüssel das Mehl mit Salz, Backpulver, Kakao, Kurkuma und Leinsamen, gebe nach und nach die Flüssigkeit dazu und knete alles mit dem Knethaken gründlich durch.

Die Schokolade, Cashewkerne und die Erdnüsse hacke ich grob und rühre sie gemeinsam mit den Bananenstückchen unter.

Je nach Geschmack gebe ich dann ein bis zwei Esslöffel auf ein, mit einer Silikonmatte ausgelegtes Backblech, drücke die Kleckse flach und backe die Kekse je nach Größe 15 bis 25 Minuten bei 200 Grad Celcius Umluft.

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Die Kekse sind zu Beginn noch ziemlich weich und werden mit der Zeit immer trockener und knuspriger.

Sie halten in einer verschlossenen bei Zimmertemperatur ca. 2 Wochen und schmecken (mir persönlich) am besten warm direkt aus de Ofen oder dem Toaster – klingt komisch, ist aber wirklich super gut.

 

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