Sauerteigfladen mit Kernen und Körnern

Sauerteigbrot ist ja ein bisschen die Urform des Backhandwerks.

Ich liebe diesen herben, säuerlichen Geschmack, die fluffige Konsistens und die kräftige, dunkle Farbe von richtigem Vollkornsauerteigbrot. Leider bekommt man es in dieser Form nur noch super selten und wenn, nicht in Bioqulität, aus hellem Weizenmehl oder oder.

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Natürlich kann man Sauerteig auch super einfach aus Roggenmehl selbst herstellen und das Ganze Procedere dauert einige Tage bis mehrere Wochen. Hat man ausreichend Zeit oder ist super organisiert, ist das natürlich auch super. Für alle, bei denen es fix gehen muss oder die noch nicht so sauerteigerfahren sind und erstmal relativ niedrigschwellig starten möchten, gibt es aber natürlich auch fertigen Sauerteigextrakt in Bioqualität in jedem gut sortierten Supermarkt, in Bioläden und vielen Drogerien zu kaufen und hier  heute das passende Rezept dazu.

What you need.

500g Dinkel- oder Roggenvollkornmehl. 100g ganze Roggenkörner.

100g Sonnenblumenkerne oder Leinsamen. 2 TL Salz. 1TL Zuckerrohrmelasse.

1 Päckchen Trockenhefe. 1/2 Päckchen Roggen Sauerteig Extrakt.

Hint. Hint.

Das traditionelle Sauerteigbrot besteht ausschließlich aus Roggenmehl. Weil viele das Urkorn gemahlen nicht gut vertragen, ersetze ich es meistens durch Dinkelvollkornmehl und kombiniere dazu ganze Roggenkörner, die in der Regel verträglicher sind.

What to do.

Das Rezept für Sauerteigbrot ist denkbar einfach.

Die Roggenkörner lege ich mindestens 24 Stunden zuvor in reichlich warmem Wasser ein, gieße sie dann in einen feinen Sieb und spüle sie gut ab.

Alle trockenen Zutaten mische ich in einer großen Schüssel mit den eingeweichten Körnern, gebe dann die Zuckerrohrmelasse dazu und gieße nach und nach ca. 400ml lauwarmes Wasser in die Masse. Mit einem großen Holdzlöffel wird das ganze vermengt, bis eine homogene Masse entsteht.

Der Teig für Sauerteigbrot ist deutlich feuchter als klassischer Hefeteig und wird nicht geknetet. Die Zutaten gut zu verrühren reicht völlig aus. Der Teig sollte an einem warmen Ort abgedeckt mindestens 4 Stunden gehen.

Nach der Gehzeit heize ich den Backofen auf 180 Grad Celcius vor, stelle eine kleine Schale mit ca. 100ml Wasser auf den Ofenboden, gebe ich den Teig direkt aus der Schüssel auf ein, mit Dauerbackpapier ausgelegtes Blech. Da der Tig noch immer ziemlich feucht ist, forme ich ihn nur grob zu einem großen flachen, fladenartigen Brot.

Möglichst zügig schiebe ich das Brot dann in den Ofen, um keine Feuchtigkeit entweichen zu lassen und backe ihn ca. 20 bi 25 Minuten, bis er leicht gebräunt ist, eine feste, knackige Kruste gebildet hat und sich bei Klopfen auf die Oberfläche hohl anhört.

Das Brot einen herben, leicht säuerlichen Geschmack und schmeckt noch warm super lecker mit einer dicken Schicht Cashewkäse bestrichen.

 

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