Gefüllte Gemüse – Papadams [ Zero Waste Snack für unterwegs und zwischendurch]

Wer sich vegan ernährt, viel unterwegs ist oder aus anderen Gründen wenige Zeit oder Lust, ständig frisch und gesund zu kochen, stellt sich vermutlich ziemlich bald die Frage: „Was esse ich eigentlich, wenn ich unterwegs bin oder Zuhause zwischendurch Hunger bekomme?“

Und wer nicht gerade in einer Großstadt lebt, wo man ja mittlerweile zum Glück an jeder Ecke vegane Snacks auf die Hand bekommt, das aus finanziellen oder geschmacklichen Gründen nicht in Anspruch nehmen möchte oder versucht, möglichst verpackungsfrei durchs Leben zu kommen, tut gut daran, hin und wieder ein bisschen Zeit zu investieren, um sich die Verpflegung für unterwegs selbst zuzubereiten.

An süßen Snacks mangelt es ja selten (ich habe unterwegs neben Nüssen, Trockenfrüchten oder Obst, häufig selbst gemachte Riegel, trockenen Kuchen oder Hefebuchteln dabei), steht einem aber der Sinn nach etwas Herzhaftem oder ist auf der Suche nach einer vollwärtigen Mahlzeit für die Mittagspause oder längere Ausflüge, wird es schon schwieriger.

Und obwohl ich keinen klassischen 9 to 5 – Job habe, kam ich in den letzten Wochen tatsächlich öfter in die Verlegenheit, den ganzen Tag unterwegs zu sein und hatte schnell keine Lust mehr, ständig auf der Suche nach veganfreundlichen Lokalitäten zu sein.

Die Lösung waren für mich, mit Gemüse gefüllte Teigtaschen, angeleht an indische Papadams, knusprige Teigfladen aus Kichererbsenmehl, die nicht nur gesund und mega lecker, sondern auch super einfach und richtig schnell gemacht sind.

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What you need. (Für sechs große Teigtaschen)

Für den Teig.

350g Kichererbsenmehl. 200g Hafer- oder Dinkelvollkornmehl.

10g Soamehlt oder geschrotete Leinsamen. 200ml Haferdrink. 1 Pk. Backpulver.

1 TL Kurkuma gemahlen. 1 TL Salz.

Für die Füllung 1.

Je 4 große Kartoffeln und Karotten. 1 Stange Porree. 1 große Zwiebel.

2 EL Tahin (Sesammus). 1 TL Currypulver.

Für die Füllung 2.

1 Knoblauchzehe. 2 große Zwiebeln. 250g gekochte Kidneybohnen. 1 Aubergine.

2 große Karotten. 2 EL Tomatenmark. 1 EL dunkles Mandelmus. 1 TL Salz.

Hint Hint.

Die Zutaten für den Teig und die Füllungen reichen jeweils für sechs Papadams. Wer beide Füllungen ausprobieren möchte, sollte entweder die Teigmenge verdoppeln, oder die Zutaten für die Füllungen halbieren.

What to do.

Los geht`s mit der Zubereitung der Füllungen. Dafür werden die Gemüsesorten in ca. 0.5×0.5 cm große Würfel geschnitten, die Zwiebeln und der Knoblauch fein gehackt.

Für jede Füllung wird dann eine große Pfanne erhitzt und die Zwiebel mit dem Porree bzw. Zwiebeln und Knoblauch kurz angebraten. Zu Zwiebeln und Knoblauch werden dann die Auberginen- und Karottenwürfel, zu Zwiebel und Porree die Karotten und die Kartoffeln gegeben, die Mischungen jeweils mit wenig Salzwasser aufgegossen und abgedeckt köcheln gelassen.

Währenddessen wird aus den Mehlen, Backpulver, Salz, Kurkuma und Haferdrink ein Teig zubereitet. dieser solle geschmeidig und nicht zu feucht sein (eventuell noch etwas Mehl zugeben).

Sobald das Gemüse weich ist, wie die Kartoffelmischung gründich zerstampft, mit dem Currypulver gewürzt und die Sesampaste untergerührt.

Zur Auberginenfüllung werden die gekochten Kidneybohnen, Tomatenmark und Mandelmus gemischt.

Für die Zubereitung der Papadams wird eine Arbeitsflcht gründlich bemehlt, eine faustgroße Menge Teig entnommen und mit einem gemehlten Nudelholz 3-5mm dick ausgerollt. Auf jeden Teigfladen, gebe ich einen großer Esslöffel der Füllung, schlage die Ränder des Fladens über der Füllung zusammen und drücke die Ränder mit Daumen und Zeigefinger leicht zusammen.

Die fertigen Papadams werden im Ofen bei 200 Grad Celcuius Umlauft ca. 25 Minuten gebacken, bis sie anfangen zu duften und an den Rändern braun und knusprig werden.

 

 

 

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