Mediterranes Kräuterbrot mit getrockneten Tomaten und Kernen

Der Sommer kratzt schon langsam an der Tür, zumindest in Süddeutschland konnten wie schon den ein oder anderen richtig warmen Tag genießen und alles in mir schreit nach Sonnenschein, langen Tagen am Baggersee und sonnenreifem Gemüse auf dem Tisch.

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Als kleinen Vorgeschmack hole ich mir den Süden heute auf den Tisch und backe ein riesiges, fladenartiges Vollkornbrot mit einer Menge mediterranen Kräutern, Sonnenblumenkernen und den letzten getrockneten Tomaten aus meinem Vorrat.

What you need. (Für einen wirklich großen Laib)

200g Roggenvollkornmehl. 600g Dinkelvollkornmehl.

2 Päckchen  Trockenhefe. 1TL Natron. 1 EL heller Balsamico-Essig.

200g Sonnenbluenkerne. 100g Walnusskerne.

50g getrocknete Tomaten. 2 TL Salz. 1 TL Zuckerrohrmelasse.

Eine Prise schwarzen Pfeffer. 3 TL getrocknete, mediterrane Kräuter.

Hint. Hint.

Ich habe das Glück, viele mediterrane Kräuter in meinem Garten anbauen zu können. Meistens ernte ich einige Pflanzen im Herbst ab, trockne sie und stelle mir meine eigenen Kräutermischungen für den Winter her.

In der mediterranen Mischung sind in meinem Fall Thymian, Rosmarin, Estragon, Basilikum und Oregano.

What to do.

Die Sonnenblumenkerne röste ich in einer Pfanne ohne Fett an, bis sie goldgelb werden und beginnen zu duften.

Währenddessen hacke ich die Walnusskerne grob und mische sie mit den Mehlsorten, den Kräutern, dem Salz, dem Natron und der Hefe in einer großen Schüssel. Mit der Pfeffermühle mahle ich, je nach Geschmack einige Male über die Mischung, gebe die Sonnenblumenkerne dazu und rühre alles nochmal gut durch.

In der Mitte forme ich dann eine kleine Mulde, gebe die Zuckerrohrmelasse hinein, löse sie in ca. 200ml lauwarmem Wasser durch rühren gründlich auf und gebe dann den Essig dazu.

Anschließend vermische ich die trockenen Zutaten mir der Melasse-Essig-Mischung und gebe uter knetetn nach und nach lauwarmes Wasser hinzu, bis ein geschmeidiger, feuchter Teig entsteht.

Stimmt die Konsistenz, gebe ich den Teig auf eine bemehlte Arbeitspaltte, knete ihn einige Minuten gründlich durch, lege ihn dann zurück in die Schüssel, decke ihn mit einem feuchten Tuch oder dem Deckel ab und lasse ihn an einem warmen Ort ca. drei Stunden lange gehen.

Nach der Gehzeit heize ich den Ofen auf 180 Grad Celcius vor und gebe den Teig auf ein, mit Silikonbackpapier ausgelegtes Backblech. In der Regel muss man den Teig gar nicht weiter bearbeiten, da er sich ohnehin in einen flachen, großen Fladen legt.

Das Brot braucht bei 180 Grad ca. 25 bis 30 Minuten im Ofen. Er sollte leicht gebräut sein und beim Einstechen mit einem Zahnstocher sollte kein Teig kleben bleiben.

Ich reiße meistens einfach Fetzen von dem Laib, dippe das Brot in Hummus oder bestreiche es mit Cashewkäse.

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